Matthias Kamlage, Arzt f. Neurologie und Psychiatrie, -Psychotherapie- verkehrsmedizinische Qualifikation in Gemeinschaftspraxis mit Dr. Berg in 58452 Witten
Matthias Kamlage, Arzt f. Neurologie und Psychiatrie,-Psychotherapie-verkehrsmedizinische Qualifikationin Gemeinschaftspraxis mit Dr. Bergin 58452 Witten

Häufige Fragen:

 

  • Was muss ich zum Praxisbesuch mitbringen?
    •  Wenn ich eine Überweisung habe,brauche ich dann noch meine Chipkarte?
      Auf jeden Fall ! Die Überweisung ersetzt nicht ihren Versicherungsnachweis in der gesetzlichen Krankenversicherung.
    •  Was benötige ich sonst noch ?
      Bringen Sie immer eine Liste der Medikamente mit, die von Ihnen eingenommen werden. Wenn Sie aktuelle Untersuchungsergebnisse haben (Befunde von Computer-oder Kernspintomographie, neuere Krankenhausberichte,HNO-oder Augenarztbefunde) oder andere Arztbefunde die mit ihrem Kommen in Zusammenhang stehen,vergessen Sie nicht, diese mitzubringen.
    •  Warum soll ich Laborbefunde mitbringen?
      Bei manchen Erkrankungen ist eine Laboruntersuchung,meist des Blutes, unverzichtbar. Aber auch regelmäßige Medikamenteneinnahmen können Veränderungen der Leberwerte oder des Blutbildes verursachen, die dann unbedingt weiterverfolgt werden müssen. Häufig hat der Hausarzt schon die Untersuchungen veranlasst und wir können dann Doppeluntersuchungen vermeiden.
    •  Warum ist die Chipkarte wichtig ?
      Sie bestätigt uns,dass Sie krankenversichert sind und ermöglicht uns das blitzschnelle Anlegen ihrer Patientenakte. Wir benötigen sie in jedem Quartal erneut, auch wenn Sie eine Überweisung mitbringen.
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  •              Wie ist das mit der Weitergabe von Befunden?
    •  Bekommt mein Hausarzt einen Brief?
      Der überweisende Haus-oder Facharzt wird in der Regel schriftlich über Untersuchungsergebnisse und Verordnungen informiert. Sie müssen uns hierzu eine Schweigepflichtentbindung an der Anmeldung unterschreiben.
    •  Ich möchte nicht,das andere Ärzte informiert werden, geht das überhaupt?
      Gerade im Fachgebiet der Psychiatrie möchten Patienten eine Behandlung oder Einzelheiten ihrer Krankengeschichte vorläufig oder gar nicht an andere Behandler weitergeben. In diesem Fall sagen Sie an der Anmeldung,dass Sie die Schweigepflichtentbindung (noch) nicht unterschreiben möchten. Sie können mir auch persönlich sagen,wenn Einzelheiten nicht in Arztbriefen genannt werden sollen.
    •  Wer bekommt noch meine Befunde?
      Grundsätzlich bedarf es Ihrer Einwilligung (Schweigepflichtentbindung),wenn Informationen über ihre Erkrankungen weitergegeben werden sollen. Anfragende Stellen sind z.B.Versorgungsämter (wenn Sie dort einen Antrag gestellt haben), Rentenversicherungen, Behörden, private Versicherungen u.s.w. .Sie müssen dort ihr Einverständnis zur Einholung von Befunden bei uns gegeben haben, da wir sonst keine Auskunft erteilen.
    •  Meine Krankenkasse ruft mich an und fragt wie es mir geht
      Sie sind nicht verpflichtet,detaillierte Auskunft ihres Gesundheitszustandes einem Sachbearbeiter Ihrer Krankenkasse mitzuteilen.Manche Pat.empfinden die Anrufe als hilfreich, viele aber auch als Zumutung, besonders wenn es um Arbeitsunfähigkeitszeiten geht.Im Zweifel verweisen Sie auf Auskunft ihrer behandelnden Ärzte.
    •  Was erfährt meine Krankenkasse ?
      Leider sind die Anfragen von Krankenkassen sehr häufig.Vor allem wenn Sie im Krankengeldbezug sind, können Sie davon ausgehen,dass der behandelnde Arzt regelmäßig zum Krankheitsverlauf und zur Dauer und der Begründung für die Arbeitsunfähigkeit gefragt wird.Hier sind die behandelnden Ärzte bei gesetzlich Versicherten zur Auskunft verpflichtet. Medizinische Details (außer der Diagnose und dem mutmaßlichen Krankheitsverlauf sowie der vermuteten Dauer der Arbeitsunfähigkeit) werden jedoch kaum dem Sachbearbeiter mitgeteilt. Medizinische Befundberichte werden auf Anforderung der Krankenkasse von uns nur an den medizinischen Dienst der Krankenasse  (MDK) geschickt. Nur dieser hat Anspruch auf Einsichtnahme, nicht die Geschäftsstelle ihrer Krankenkasse. Auch private Krankenkassen benötigen Ihre Schweigepflichtentbindung um bei uns Auskünfte anzufordern.
  • Fragen zur Praxisorganisation
    •  Was ist eigentlich eine Gemeinschaftspraxis/Praxisgemeinschaft?
      Die Ärzte einer Praxisgemeinschaft teilen sich die Praxiskosten wie Miete,Personalkosten,Gerätekosten....., arbeiten dabei aber relativ autonom und eigenständig wie eine Einzelpraxis. Sie haben jeder eine eigene Abrechnungsnummer bei der Kassenärztlichen Vereinigung,schreiben auch ihre Privatrechnungen getrennt und führen getrennte Patientendateien. Selbstverständlich arbeiten sie kollegial zusammen, können sich bei Bedarf gegenseitig beraten und austauschen. Sie vertreten sich in der Regel auch bei Abwesenheit durch Urlaub,Fortbildung,Krankheit. - Im Gegensatz dazu haben die Ärzte einer Gemeinschaftspraxis eine gemeinsame Abrechnungsnummer bei der kassenärztlichen Vereinigung, rechnen gemeinsam ab und haben eine gemeinsame Patientendatei. Die freie Arztwahl muss aber auch in der Gemeinschaftspraxis gewährleistet sein,d.h. Sie und nicht die Praxis entscheiden darüber, von welchem der Ärzte der Gemeinschaftspraxis sie behandelt werden. Ausnahmen sind hier ggf. Vertretungen bei Abwesenheit Ihres behandelnden Arztes soweit Sie damit einverstanden sind. 
    •  Warum bekomme ich einen Arzttermin wenn ich doch nur ein Rezept möchte?
      Einige Patienten müssen längerfristig Medikamente einnehmen und es geht ihnen damit deutlich besser. Dann möchte man eigentlich nur noch Folgerezepte und nicht noch einen Termin mit Wartezimmeraufenthalt. "Reine Zeitverschwendung!"- So ergeben sich gelegentlich unschöne Diskussionen mit unseren Mitarbeiterinnen,die dennoch manchmal auf eine Terminvereinbarung bestehen müssen. Der verordnende Arzt ist verpflichtet,sich regelmäßig über die Medikamentenwirkung,ggf.Nebenwirkungen und über den Krankheitsverlauf zu informieren. Auch sind bei einigen Medikamenten Kontrollen mit Laborleistungen zwingend vorgeschrieben. Daher bestehen die Mitarbeiterinnen manchmal auf eine Terminvereinbarung. Auch wenn Sie lieber zu Hause bleiben würden :-)

 

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